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PETRA IV und Einstein-Teleskop: Wegweisende Projekte für den Forschungsstandort Deutschland

Als Forschungspolitiker bin ich in meiner Fraktion auch für das Forschungsinstitut DESY zuständig. Das DESY mit den Standorten Hamburg und Zeuthen bringt derzeit ein einzigartiges Forschungsinstrument auf den Weg: PETRA IV. Mit dieser Röntgenlichtquelle sollen Forscher Materialien und molekulare Strukturen im Nanometerbereich mit einer bisher beispiellosen Auflösung untersuchen können.

Petra IV bildet die Grundlage dafür, dass Deutschland in Mikroelektronik, Batterieforschung sowie Bio- und Quantentechnologie zum führenden Forschungsstandort werden und somit den Grundstein für wirtschaftlichen Erfolg in diesen Bereichen legen kann.

„Ich spreche mich dafür aus, Petra IV aus Mitteln des Sondervermögens zu finanzieren, da sich der volkswirtschaftliche Zusatznutzen auf sieben bis 24 Milliarden Euro belaufen kann. Somit ist Petra IV ein Paradebeispiel für echte Zukunftsinvestitionen.“

Auch der Vergabeprozess für das Einstein-Teleskop stand auf der Tagesordnung des Besuchs. Beim Einstein-Teleskop handelt es sich um ein Konzept für einen zukünftigen Gravitationswellendetektor. Hier hat sich das Deutsche Zentrum für Astrophysik in Görlitz für einen Standort in der Lausitz beworben.

„Ich setze mich für ein wissenschaftsgeleitetes Auswahlverfahren bei der Standortvergabe ein; hierfür benötigt es eine fundierte Entscheidungsgrundlage im Laufe des Jahres 2026.“

Bilder: DESY, Helena Ebel